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Informationen zur Abklärungsdiagnostik


Bei etwa 5% der Frauen findet sich in der Mammographie ein auffälliger Befund, der nur mit den angefertigten Aufnahmen allein nicht mit letzter Sicherheit zu klären ist. Hierbei ist nicht automatisch eine Krebsdiagnose gestellt, bei diesen Frauen müssen jedoch weitere Untersuchungen erfolgen. Vier von fünf der zur Abklärung eingeladenen Frauen (80%) können am Ende dieser Untersuchungen zurück ins Screening überwiesen werden, jedoch können bis zur endgültigen Diagnosestellung verschiedene Untersuchungen erforderlich sein:


Zum Teil müssen mit Zusatzaufnahmen, wie spezielle Vergrößerungen oder Aufnahmen aus einer anderen Richtung (z. B. Seitaufnahmen) Befunde weiter abgeklärt werden. Bei einigen Patientinnen sind Ultraschall-Untersuchungen notwendig, insbesondere dann, wenn Verdichtungsstrukturen oder Knoten in der Mammographie auffällig sind.


Bei einigen Befunden in der Brust lässt sich auch mit Zusatzauf-nahmen und Ultraschall eine endgültige Klärung nicht  herbeiführen. Hier sind dann gelegentlich Biopsien erforderlich. Bei einem im Ultraschall auffälligen Herd kann gegebenenfalls am selben Tag, sofern keine Allergie gegen Betäubungsmittel vorliegt oder durchblutungs-fördernde Medikamente eingenommen werden, eine Gewebeentnahme ultraschallgezielt erfolgen. Hierzu wird in lokaler Betäubung eine Nadel, die aus Hülse und Innenteil besteht, vor die Veränderung gebracht. Durch diese liegende Nadel werden mittels der eigentlichen Biopsienadel kleine Proben entnommen, die in kurzer Zeit von zwei Pathologen der Universitätsklinik Freiburg begutachtet werden. Nach dieser Biopsie ist lediglich zu beachten, dass an diesem Tag auf Duschen und körperliche Aktivität verzichtet werden muss. Als Komplikationen sind Blutungen und Infektionen zu nennen.


Gelegentlich, wenn sich im Ultraschall kein Korrelat findet, jedoch zum Beispiel auffällige Mikroverkalkungen im Röntgenbild erkennbar sind, kann eine stereotaktisch gezielte röntgengezielte Biopsie erforderlich sein: Hierzu wird wie bei der Mammographietechnik die Brust im Mammographiegerät eingespannt, es werden mittels stereotaktischer Röntgenbilder Aufnahmen erstellt (aus verschiedenen Winkeln +/- 10°) und die Lage der Veränderung in der Brust berechnet. Auch hier wird in lokaler Betäubung eine Nadel an diesen Bezirk geführt und es wird aus diesem Bereich Gewebe  entnommen. Ähnlich wie bei der ultraschallgezielten Biopsie sind als Kontraindikationen die Einnahme von Blutverdünnungsmedikamenten und die Allergie gegen lokale Betäubungsmittel zu beachten. Auch hier sind als Risiken die Blutung und der Infekt zu nennen. Die röntgengezielte Biopsie ist aufwändiger und auch zeitintensiver.


Nur in wenigen Fällen muss direkt operiert werden.  Selten ist eine Kernspintomographie erforderlich, jedoch werden die meisten Untersuchungen dem oben genannten Ablauf entsprechen.

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